Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt „Erdwärme vernetzt: Urbane Anergienetze als Instrument der Wärmewende“
Präsenz Montag, 16:00–18:30 Uhr — Klima Bau Zentrum, Knochenhauerstraße 9, 28195 Bremen
Hochschule Bremen und Klimaschutzagentur energiekonsens
laden ein: „Kalte Nahwärme“ und Bürgerenergiegenossenschaften als Instrumente der Bremer Wärmewende
Welche Rolle können „kalte Nahwärme“, Erdwärme und bürgerschaftliche Organisationsformen für die Wärmewende in Bremen spielen? Und welche Rahmenbedingungen sind notwendig, damit solche Ansätze im Gebäudebestand weitergedacht und gegebenenfalls nutzbar gemacht werden können?
Die Hochschule Bremen und die Klimaschutzagentur energiekonsens haben im Rahmen des Forschungsprojekts „Erdwärme vernetzt“ zentrale Fragen der Bremer Wärmewende untersucht. Im Mittelpunkt standen unter anderem Rahmenbedingungen, bürgerschaftliche Nahwärme, Bürgerenergiegenossenschaften, Unterstützungsangebote für Erdwärme-Interessierte sowie die Sicht von Bremer Bürgerinnen und Bürgern auf Erdwärme und andere Formen des Heizens.
Bei der Abschlussveranstaltung werden zentrale Projektergebnisse vorgestellt und gemeinsam eingeordnet. Dabei geht es auch um die Frage, welche Bedeutung die Erkenntnisse für die weitere fachliche Diskussion, die Forschung und mögliche nächste Schritte in Bremen haben können.
Worum geht es?
In Bremen wird bereits seit einiger Zeit darüber diskutiert, welche Rolle urbane Anergienetze, kalte Nahwärme und bürgerschaftliche Energieinitiativen für die Wärmewende im Gebäudebestand spielen können. Diese Diskussion bildete einen zentralen Ausgangspunkt des Forschungsprojekts.
Die Veranstaltung gibt Einblicke in zentrale Arbeitsschritte und ausgewählte Ergebnisse. Dabei werden unter anderem Rahmenbedingungen für urbane Anergienetze, Erfahrungen aus der Projektarbeit, Fragen der Akzeptanz sowie Möglichkeiten und Grenzen bürgerschaftlicher Organisationsformen aufgegriffen.
Neben der Vorstellung der Projektergebnisse soll Raum für eine gemeinsame Einordnung entstehen: Welche Fragen bleiben offen? Welche Erkenntnisse sind für Bremen besonders relevant? Und welche Rolle können Forschung, Transfer und zivilgesellschaftliches Engagement für die weitere Entwicklung der Wärmewende im Bestand spielen?
Programm
Beginn 16 Uhr
Begrüßung
angefragt: Grußworte Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Block 1: Bürgerschaftliche Nahwärme und die Wärmewende in Bremen. Projektergebnisse und Empfehlungen.
Prof. Winfried Osthorst, Christian Rinner sowie Astrid Bohemann, Laura Schäfer (Hochschule Bremen)Pause
Block 2: Was folgt für den Transfer? Projektergebnisse, Empfehlungen und Handlungen.
Henrik Unrath und Frida Kopka (energiekonsens)
Abschluss 18.30 Uhr - open End bei Getränken und Snacks.